Meistverehrte Obertanen!
Die gute Nachrichten reißen nicht ab - und der Terminkalender des Restjahres 2014 platzt aus allen Nähten! Nach der Einladung, Felix Meyer und seine Band auf ihrer Tour zu begleiten, wurden jetzt noch vier Termine mit Konstantin Wecker und Band fix gemacht.
Dabei führt uns - dem Prinzen bleibt keine Freude im Leben erspart! - der Weckerianische Tourplan an so erlesene Orte wie das Leipziger Gewandhaus (19. November), das Steintor-Variete in Halle (20. November) oder die Nürnberger Meistersingerhalle (21. November). Am 23. November gibt es dann einen weiteren Gastauftritt des Prinzen beim Wecker-Konzert in Ingolstadt.
So viel Gutes noch in 2014 - und im Frühjahr 2015, soviel dürfen wir bereits verraten, gehen die Labelkünstler von Sturm&Klang (Cynthia Nickschas, Dominik Plangger, Roger Stein und der Prinz) mit Konstantin Wecker auf eine kleine, feine Tour.
Yeah
Yippie
Hurra
Das Königlich-Chaotische Hofsekretariat lässt die Korken knallen!
Botschaften seiner
Königlich-Chaotischen Provokanz,
des Schlossherrn zu Weitersroda,
an seine Obertanen.
Dienstag, 26. August 2014
Sonntag, 24. August 2014
On Tour mit Felix Meyer & Band! (24. September bis 4. Oktober)
Vielgeliebte Obertanen!
Der wachsende Erfolg von Felix Meyer ist ein gutes Zeichen für Erholungstendenzen in der Kultur.
Denn Felix Meyer steht für Texte auf höchstem poetischen Niveau. Man sieht: literarisches Können ist nicht zwingend ein Hinderungsgrund… vor allem, wenn diese Texte in Arrangements von selten ausgeschlafener Qualität gekleidet sind und von einer Band auf die Bühne gebracht werden, deren Live-Performance zum Besten gehört, was im Bereich Singer/Songwriter derzeit geboten wird.
Der ziemlich spontane Gastauftritt des Chaosprinzen bei Felix Meyers Konzert in der Pferderennbahn Halle hat nun allerdings schwerwiegende Folgen: Ein geplanter Italienaufenthalt des Prinzen wird kurzerhand zu einer Rundreise mit Meyer, Band & Gastauftritten des Prinzen umfunktioniert…
… denn Prinz Chaos wird die erste Runde der Felix-Meyer-Herbsttour von 24. September bis 4. Oktober mittouren!
Wir freuen uns narrisch!
Des werd a Gaudi!
Der wachsende Erfolg von Felix Meyer ist ein gutes Zeichen für Erholungstendenzen in der Kultur.
Denn Felix Meyer steht für Texte auf höchstem poetischen Niveau. Man sieht: literarisches Können ist nicht zwingend ein Hinderungsgrund… vor allem, wenn diese Texte in Arrangements von selten ausgeschlafener Qualität gekleidet sind und von einer Band auf die Bühne gebracht werden, deren Live-Performance zum Besten gehört, was im Bereich Singer/Songwriter derzeit geboten wird.
Der ziemlich spontane Gastauftritt des Chaosprinzen bei Felix Meyers Konzert in der Pferderennbahn Halle hat nun allerdings schwerwiegende Folgen: Ein geplanter Italienaufenthalt des Prinzen wird kurzerhand zu einer Rundreise mit Meyer, Band & Gastauftritten des Prinzen umfunktioniert…
… denn Prinz Chaos wird die erste Runde der Felix-Meyer-Herbsttour von 24. September bis 4. Oktober mittouren!
Wir freuen uns narrisch!
Des werd a Gaudi!
Mittwoch, 20. August 2014
PRINZ CHAOS LIVE: bei Felix Meyer & Dota, 2x in Suhl, Woodstock Forever, OriGAYnal in Essen, Schleusingen, Nürnberg, Plauen...
Unendlich verehrte Obertanen!
Wir erlauben Uns den Hinweis auf diverse anstehende Auftritte des Chaosprinzen:
Am 21. September weilt er bei einem Doppelkonzert von Felix Meyer und Dota - um einen Gastauftritt zu machen und vor allem, um dieser beiden höchstgeschätzten Kollegen willen…
Am 23. sind der Prinz und Simon Blüthner (Klavier) gleich zweimal in Südthüringen in Aktion: erst beim Woodstock Forever Festival in Waffenrod und direkt im Anschluss dann beim Sommerfest der LINKEN in Suhl.
Am 30. geht es erneut nach Essen, um der wunderbarer queeren Szene einen weiteren Besuch abzustatten, nämlich bei der Veranstaltung "Essen OriGAYnal" (mit Simon Blüthner).
Am 1. September ist der Prinz dann solo beim Antikriegstag am Start, wiederum in Suhl - bevor es dann im Dreierpack nach Schleusingen (Musikfest, 6. September), Nürnberg, (Café Ludwig, 7. September) und Plauen (Friedensmahnwache, 8. September) geht.
Wir freuen uns auf viele, spannende Auftritte und natürlich ganz besonders auf…
Euch!
Für das Hofsekretariat:
Nepomuk Nepperlik
(Geheimrat)
PS: Wem alle diese Gelegenheiten nicht hingereicht haben, das Königlich-Chaotische Staatsunterhaupt live zu erleben, der ist zwar selber schuld, hat aber dann immerhin die Möglichkeit, Prinz Chaos II. demnächst im Fernsehen zu genießen: beim 3Sat-Festival in Mainz, das am 19. September aufgezeichnet wird...
Wir erlauben Uns den Hinweis auf diverse anstehende Auftritte des Chaosprinzen:
Am 21. September weilt er bei einem Doppelkonzert von Felix Meyer und Dota - um einen Gastauftritt zu machen und vor allem, um dieser beiden höchstgeschätzten Kollegen willen…
Am 23. sind der Prinz und Simon Blüthner (Klavier) gleich zweimal in Südthüringen in Aktion: erst beim Woodstock Forever Festival in Waffenrod und direkt im Anschluss dann beim Sommerfest der LINKEN in Suhl.
Am 30. geht es erneut nach Essen, um der wunderbarer queeren Szene einen weiteren Besuch abzustatten, nämlich bei der Veranstaltung "Essen OriGAYnal" (mit Simon Blüthner).
Am 1. September ist der Prinz dann solo beim Antikriegstag am Start, wiederum in Suhl - bevor es dann im Dreierpack nach Schleusingen (Musikfest, 6. September), Nürnberg, (Café Ludwig, 7. September) und Plauen (Friedensmahnwache, 8. September) geht.
Wir freuen uns auf viele, spannende Auftritte und natürlich ganz besonders auf…
Euch!
Für das Hofsekretariat:
Nepomuk Nepperlik
(Geheimrat)
PS: Wem alle diese Gelegenheiten nicht hingereicht haben, das Königlich-Chaotische Staatsunterhaupt live zu erleben, der ist zwar selber schuld, hat aber dann immerhin die Möglichkeit, Prinz Chaos II. demnächst im Fernsehen zu genießen: beim 3Sat-Festival in Mainz, das am 19. September aufgezeichnet wird...
Donnerstag, 7. August 2014
Wecker, Prinz Chaos II. & Co. beim 3Sat-Festival!
Meistgeliebte Obertanen!
Wir freuen uns Euch mitteilen zu können: das "Sturm & Klang"-Programm, welches wir Euch beim Paradiesvogelfest 2014 im Schlosshof zu Weitersroda präsentieren konnten, wird nun auch im Fernsehen zu sehen sein. Konstantin Wecker und die "jungen Wilden" seines Labels - Cynthia Nickschas, Roger Stein, Dominik Plangger und der Chaosprinz - treten zusammen am 19. September beim 3Sat-Festival auf.
Bitte schaut auch die übrigen Live-Termine an, es werden demnächst noch einige folgen…
ein überglücklicher
Prinz Chaos II.
Wir freuen uns Euch mitteilen zu können: das "Sturm & Klang"-Programm, welches wir Euch beim Paradiesvogelfest 2014 im Schlosshof zu Weitersroda präsentieren konnten, wird nun auch im Fernsehen zu sehen sein. Konstantin Wecker und die "jungen Wilden" seines Labels - Cynthia Nickschas, Roger Stein, Dominik Plangger und der Chaosprinz - treten zusammen am 19. September beim 3Sat-Festival auf.
Bitte schaut auch die übrigen Live-Termine an, es werden demnächst noch einige folgen…
ein überglücklicher
Prinz Chaos II.
Samstag, 2. August 2014
Der nicht hören wollte (Gedicht)
Der nicht hören wollte
Text: Prinz Chaos II.
Er sagte zu mir: er suche die Liebe.
Er sagte: Berlin sei eine kalte Stadt.
Berlin, sagte er, sei schmutzig und arm.
Und er hasst arme Leute.
Er liebt Eleganz.
Neukölln sei das Letzte, sagte er mir.
Japans Sohn sehr reicher Eltern.
Und er tadelte mein Verhalten, beim letzten Date,
denn ich hatte ihm gesprochen von Fukushima.
Das sei sehr unhöflich gewesen, von mir.
Ich sagte: wenn Du die Liebe suchst,
dann meide die Eleganz der reichen Leute.
Geh zu denen, riet ich ihm, die reich sind im Herzen.
Und dass dieser Reichtum wächst
durch Mitgefühl.
Er beteuerte, dass er die armen Menschen hasst
und nicht zu schaffen haben mag, mit jenen.
Und dass er nicht hören will: von Fukushima.
„An Dir, mein Lieber,
wird die Zerstörung der Welt
ganz sicher nicht scheitern!“
So seufzte ich -
und ließ ihn lieblos stehen.
Text: Prinz Chaos II.
Er sagte zu mir: er suche die Liebe.
Er sagte: Berlin sei eine kalte Stadt.
Berlin, sagte er, sei schmutzig und arm.
Und er hasst arme Leute.
Er liebt Eleganz.
Neukölln sei das Letzte, sagte er mir.
Japans Sohn sehr reicher Eltern.
Und er tadelte mein Verhalten, beim letzten Date,
denn ich hatte ihm gesprochen von Fukushima.
Das sei sehr unhöflich gewesen, von mir.
Ich sagte: wenn Du die Liebe suchst,
dann meide die Eleganz der reichen Leute.
Geh zu denen, riet ich ihm, die reich sind im Herzen.
Und dass dieser Reichtum wächst
durch Mitgefühl.
Er beteuerte, dass er die armen Menschen hasst
und nicht zu schaffen haben mag, mit jenen.
Und dass er nicht hören will: von Fukushima.
„An Dir, mein Lieber,
wird die Zerstörung der Welt
ganz sicher nicht scheitern!“
So seufzte ich -
und ließ ihn lieblos stehen.
Donnerstag, 26. Juni 2014
Interview: Prinz Chaos II. und seine Hymne auf den passiven Analverkehr
Stets demütig verehrte Obertanen!
Wir freuen uns ausführlich über dieses Interview auf www.queer.de - dem unbestrittenen Flaggschiff der queeren Internetpräsenz. Wir hoffen, Ihr habt Spaß beim lesen.
Interview: Prinz Chaos II. und seine Hymne auf den passiven Analverkehr
Wir freuen uns ausführlich über dieses Interview auf www.queer.de - dem unbestrittenen Flaggschiff der queeren Internetpräsenz. Wir hoffen, Ihr habt Spaß beim lesen.
Interview: Prinz Chaos II. und seine Hymne auf den passiven Analverkehr
Dienstag, 24. Juni 2014
Brief aus Wien (18) Das Attentaterl
Das Attentaterl
„-chen und -lein machen alle Dinge
klein.“ Auf diesen Satz wollte Frau Ponath, unsere
Grundschullehrerin, hinaus. Wir rätselten herum. „Ein normal
großer Vogel ist ein Vogel. Einen kleinen Vogel nennt man...?“
versuchte sie erneut, uns auf die Sprünge zu helfen. Sichtlich
verzweifelt schon, denn an dem Tag war ein Herr von der Schulaufsicht
da, um den Unterricht der Frau Ponath zu bewerten. Unsere Klasse war
wohl angesteckt von ihrer Nervosität. Wir kamen partout nicht drauf,
wo sie hinaus wollte. Das Diminutiv – vulgo: die Verkleinerungsform! -
geht aber ja auf Austrobayerisch eh ganz anders. Ein kleiner Vogel
heisst bei uns: Vogerl – und nicht Vögelchen oder Vöglein.
Ich wurde in Wien Opfer eines …
Attentaterls.
Ich wartete vor dem Sendestudio von
Radio Orange, in der Klosterneuburger Strasse, direkt hinter der
Friedensbrücke. Die Sendung, in die ich geladen war, heisst „Wake
up“ - und am Tag nach dem Mostvierteldesaster war das Aufwachen
genau mein Problem. Eine Stunde live im Radio mit Restkater ist
schließlich nicht ohne.
Ich war früh dran, der Moderator war
noch nicht da. Auf der verzweifelten Suche nach einem Kaffee setzte
ich mich an einen Tisch vor einem serbischen Straßenbistro. Man
ignorierte mich beharrlich. Ich wechselte an einen Tisch vor einem
türkischen Café. Man ignorierte mich erneut und die Zeit rückte
vor und ich war immer noch unkaffeiniert.
Da kommt ein Mann um die 50 daher und
spricht mich direkt als Prinz Chaos an. Das wundert mich ein wenig,
denn zusätzlich zu meinen frisch gefärbten Haaren trage ich eine
Mütze und eine Sonnenbrille. Es sollte an sich so einfach nicht
sein, mich zu erkennen. Pfeifendeckel!
Der Mensch labert auch sofort los und
zwar ist das eine ungute Mischung aus seiner Lebensgeschichte, wirren
Thesen zur Weltpolitik und vermeintlichen ORF-Internas. Ich hake
gleich ein und sage: „Du, wart amal: ich hab ein ganz anderes
Problem: ich brauch einen Kaffee, dringend!“ Der Mensch weiß ein
Café und einen Bäcker um die Ecke. Wir gehen hin.
Für einen doppelten Kaffee, der mir
eher vorkommt wie ein halber, bezahle ich acht Euro! Acht Euro?!! Ich
kann noch immer nicht glauben, dass ich das ohne Murren bezahlt habe.
Aber ich war eben konditionell angeschlagen. Außerdem wurde ich von
dem andern Menschen in Permanenz belabert.
Der Mensch zog dann auch noch diverse
Blätter aus einer Plastikmappe: selbstverfasste,
schreibmaschinengeschriebene Texte mit zahlreichen handschriftlichen
Anmerkungen und einer Masse von Ausrufezeichen, Unterstreichungen,
Großschreibungen und schrecklichen Kraftausdrücken.
Wie sich herausstellt, geht es um das,
was der Mensch „Das ESC-Komplott“ nennt. Seine Schriften richten
sich an die Moderatorin Barbara Stöckl und diverse Größen des ORF
und der österreichischen Medienlandschaft. Der Sieg von Conchita
Wurst beim Eurovision Songcontest ist demnach Ergebnis
einer ungeheuerlichen, weltweiten Verschwörung der „NWO“ (=
„Neue Weltordnung“) zur „Verschwulung der Menschheit“ –
und diese Verschwörung richtet sich letztlich auch noch ganz
genau und zielgerichtet gegen ihn, gegen ihn selbst, diesen von der
ganzen Welt verfolgten Menschen um die 50.
Ob mir der aufgelauert hat vor dem
Sender? Oder ist das ein Zufall? Er scheint in dem Viertel zu wohnen.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass er mein Kommen in diese
Frühstückssendung der Ankündigung des Senders entnommen hat.
Die Sendung beginnt in zehn Minuten.
Ich reiße mich endlich los von diesem Menschen, der mir aber noch
seine selbstverfassten Schriften aufnötigt.
Kurzum: ich absolviere die Sendung,
meine Promo-Dame ist begeistert, der Moderator auch. Alles gut.
Nachdem ich aber die Texte des Menschen über das
Conchita-NWO-Komplott erneut in die Hand nehme, die ich als Artefakte
des homophoben Irrsinns auszuwerten gedenke, bemerke ich plötzlich
einen gigantischen Tintenfleck an meiner Hand.
Kreizkruzifix!!
Hat dieser unglückselige Mensch diese
Blätter geronnenen Wirrsinns hektografiert oder mit einer
Gutenbergpresse vervielfältigt oder mit Kartoffelstempeln?!
Ich reinige umständlich meine Hand,
als ich bemerke, dass mein cremefarbenes Sacko einen Tintenfleck
abgekommen hat. Ich könnte ausrasten!! Ich liebe dieses Sacko und es
ist von meinem Vater und es kann doch nicht sein, dass mir
irgendwelche Typen ungefragt ihren Geistesmüll aufdrängen, der am
Ende dann noch zu erheblichen Schäden an Mensch und Mode führt!!!!!
Wütend denke ich an dieses
Meditationsseminar der Osho-Leute zurück, an dem ich in Indien
teilgenommen habe. Damals hat man mir meine PORSCHE-SONNENBRILLE
geklaut! Man beklaut doch keine MEDITIERENDEN Menschen und schon gar
nicht klaut man deren Porsche-Sonnenbrillen, was für eine
ausgesuchte Gemeinheit!!!! EINE GEMEINHEIT, DIE SICH GEGEN MICH
RICHTET, GEGEN MICH!! MICH!!!! MICH!!!!!
Meister Riedl, als ich ihm wiederum mit
unzähligen verbalen Ausrufezeichen, Kraftausdrücken und
Großschreibungen von diesem schier unerhörten Vorgang berichte, von
jenem grauenvollen Attentat, dessen Opfer ich geworden sei und das
man offensichtlich von langer Hand vorbereitet habe, … als ich mich also
minutenlang theatralisch echauffiere und mein Unglück beklage und
meinem ehemals cremefarbenen Sacko nachtrauere und über blutige mittelalterliche Strafen für den Attentäterich fantasiere, …. da
meint der Riedl nur lapidar:
“Ijöö, früher, wie Dich keiner
gekannt hat, ist Dir's auch nicht recht gewesen.“
Überhaupt, sei das gar kein Attentat
gewesen, sondern allerbestenfalls nur:
ein Attentaterl.
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